Der kostenlose Strom-Tarifrechner


Richtwerte:
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2 Personen 2500 kWh
4 Personen 4000 kWh
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Privat Gewerbe
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Stromverbrauch ermitteln und senken

Noch vor wenigen Jahren war das einzige Gerät im Haushalt, das ständig Strom benötigte, oft der Kühlschrank. Elektrogeräte wie der Fernseher und die Stereoanlage verfügten über einen Ausschaltknopf, der das Gerät tatsächlich komplett ausschaltete. Erst mit dem Siegeszug des Videorecorders und des PCs begann das Zeitalter des Standby. Oft genug begann es harmlos damit, dass in den Geräten eine digitale Uhr eingebaut war, die ständig Strom benötigte um zu leuchten und um den Videorecorder zur richtigen Zeit anspringen zu lassen. Später kamen Satellitenreceiver hinzu und noch später die ersten digitalen Receiver, die sich gar nicht mehr wirklich ausschalten ließen. Auch die modernen Fernseher verfügen nur noch selten über einen tatsächlichen „Aus“-Knopf. Alles läuft „Standby“, jederzeit mit einem einzigen Klick auf die Fernbedienung verfügbar. Dabei wird oft vergessen, dass ein Fernseher im Standby-Betrieb gut und gerne 5 bis 20 Watt Strom verbraucht. Im Jahr summiert sich das auf Kosten von 30 Euro – für ein einziges nicht genutztes Gerät, wohlgemerkt. a>

Stromverbrauch berechnen

Mit einer leichten Formel kann man selbst den eigenen Stromverbrauch berechnen. Jedem elektrischen Gerät liegt eine Gebrauchsanweisung oder ein Datenblatt bei, das die „Leistungsaufnahme in Watt (W)“ beschreibt. Ein DVD-Player z.B. listet einen Stromverbrauch von <25 W. Dieser Wert wird mit der täglichen Betriebsdauer multipliziert, z.B. 2 Stunden um einen durchschnittlichen Film anzusehen. 2 x 25 Watt x 200 Tage (an denen der DVD-Player in Betrieb ist) = 10.000 Wattstunden. Diese werden durch 1.000 geteilt um die Kilowattstunden zu ermitteln, in diesem Beispiel verbraucht der DVD-Player also 10 kWh im Jahr. Viele moderne Geräte geben auch gleich den jährlichen kWh-Verbrauch in den technischen Daten an. Sollten sich keine Angaben finden, kann man die Stromfresser im Haushalt auch mit einem Strommessgerät ermitteln. Ein solches Teil gibt es schon für 12-15 Euro im Handel zu kaufen, ein Profi-Gerät, das präzisere Zahlen ermittelt und auch den Stand-By-Betrieb erfasst, kostet an die 30 Euro im Fachhandel.

Neben dem „Home Entertainment“ mit immer größer werdenden Fernsehern, die entsprechend mehr Strom verbrauchen, Videorecorder, Receiver und Stereoanlage, ist der Computer der nächste Hauptschuldige im Standby-Betrieb. Viele Menschen fahren ihren Rechner schon gar nicht mehr runter, sondern lassen ihn im Ruhezustand „schlummern“ – oft mit angeschlossenem Internet. Dem Filmfreak, der sich nachts mehrere Gigabyte an Filmen durch die Internet-Flatrate auf den Computer zieht, während er schläft, ist oft nicht klar, dass das stundenlange Herunterladen auch ein enormer Stromfresser ist. Bei der CeBIT 2008 wurde als Vergleichsbeispiel genannt, dass das Herunterladen einer einzigen „E-Paper“-Ausgabe einer deutschen Tageszeitung genauso viel Strom verbraucht wie ein kompletter Waschgang der Waschmaschine.

Der Dauer-Downloader wäre also billiger und umweltschonender beraten, wenn er weiterhin CDs und DVDs im Handel kaufte statt sie aus dem Internet zu saugen. Eher hilflos steht man als Endverbraucher jedoch der Energieverschwendung durch ressourcenfressenden Datenmüll und Spam gegenüber.

Natürlich lässt sich auch mit der richtigen Beleuchtung und energieeffizienten Elektrogeräten viel an Stromverbrauch einsparen. Im Grunde gibt es in den meisten Haushalten an allen Ecken und Enden Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu senken, man muss nur wissen wie. Auf unserer Seite stellen wir Ihnen auch einige Stromspartipps zu Verfügung.