Der kostenlose Strom-Tarifrechner


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Stromtarifvergleich

Viele Verbraucher sind sich nicht sicher, ob sie ihren Stromanbieter wechseln möchten, und bleiben deshalb jahrelang beim selben Lieferanten. Doch es lohnt sich durchaus, Stromtarife zu vergleichen, denn durch einen Wechsel kann man sehr viel Geld sparen.

Stromtarife vergleichen

Neuste Studien belegen, dass bei den Anbietern der Strom-Grundversorgung in Deutschland erhebliche Preisunterschiede von bis zu 50 Prozent existieren und dass fast die Hälfte aller Kunden sich immer noch über teure Grundtarife versorgt. Das sind Faktoren, die die Stromrechnung nach oben treiben. So haben Verbraucher in Bayern mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden – je nach Stromanbieter – einen Preisunterschied von circa 250 Euro - das sind über 40 Prozent. Deutschlandweit reicht die Preisspanne für 3.500 kWh sogar von ungefähr 600 Euro bis 900 Euro. Das bedeutet, dass der teuerste Grundversorger knapp 50 Prozent über dem günstigsten liegt. Prinzipiell sind Stromkosten in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen am niedrigsten. In Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen muss man mit höchsten Preisen rechnen - deswegen lohnt sich ein Wechsel zu einem Anbieter von Billigstrom dort ganz besonders. Durch einen Stromvergleich kann man in wenigen Schritten herausfinden, welcher Anbieter den günstigsten Preis hat. Die Übersicht der Angebote kann dabei natürlich auf besondere Regionen oder Energiearten beschränkt werden, die Berechnungskriterien verfeinern die Suche sogar.

Was muss man beim Stromtarifvergleich beachten?

Seit der Energiemarkt 1998 geöffnet wurde, haben Kunden die Möglichkeit, sich durch einen Stromtarifvergleich über Angebote zu informieren und daraufhin zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Dabei kann man zwischen bundesweiten Anbietern und regionalen Versorgern wählen. Da es deutschlandweit inzwischen ungefähr 1.000 Anbieter gibt, werden viele Verbraucher abgeschreckt - die Auswahl scheint einfach zu unübersichtlich und so bleibt man lieber beim alten Versorger. Deshalb haben nur circa sechs Prozent aller deutschen Haushalte ihren Anbieter gewechselt. Nichtsdestotrotz sollte man sich trauen und die Stromtarife vergleichen, um Geld zu sparen. Dabei sind Grundgebühr und Preis für die Kilowattstunde Strom ausschlaggebend, denn welcher Tarif am günstigsten ist, entscheidet sich nach dem eigenen Verbrauch. Wer im Schnitt viel Strom verbraucht, sollte eine höhere Grundgebühr in Kauf nehmen, denn dadurch erhält man einen niedrigeren Preis für die Kilowattstunde. Kunden mit einem geringen Stromverbrauch sollten hingegen auf eine kleine Grundgebühr Wert legen. Hinzu kommen auch noch Bonuszahlungen, die für den Wechsel geboten werden. Diese senken den Preis aber oft nur im ersten Jahr. Schlussendlich sollten auch diejenigen Stromtarife vergleichen, die mit ihrem Anbieter zufrieden sind, denn es kann sein, dass dieser neben dem Basistarif günstigere Tarife anbietet. Bei einem Wechsel ist es unabdingbar, den Vertrag zu prüfen. Lange Laufzeiten, die einen erneuten Wechsel verhindern, und hohe Vorauszahlungen gilt es zu vermeiden. Die Kündigung des alten Vertrages übernimmt übrigens im Regelfall der neue Versorger gleich nach Vertragsabschluss.