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Stromspartipps – 6 Maßnahmen zum Strom sparen

Am meisten Strom wird noch immer für die Warmwasser- und Heizversorgung verbraucht, an zweiter Stelle stehen Kühl- und Gefrierschränke. Doch durch einfache Maßnahmen im Alltag lassen sich hier dauerhaft Kosten einsparen.

  1. Dezentrale Wasserversorgung
  2. Die dezentrale Warmwasserversorgung durch Strom ist dabei grundsätzlich eine kostengünstige und umweltfreundliche Möglichkeit, weil das Wasser erst dort erhitzt wird, wo es verbraucht werden soll. So geht keine Energie auf langen Wegen durch Leitungen verloren. Sinnvoll ist es dabei, den Warmwasserhahn eher nur einmal aufzudrehen und dann laufen zu lassen, anstatt ihn mehrmals hintereinander kurz aufzudrehen; so verbrauchen Sie weniger Strom, wenn Sie einmal heißes Spülwasser einlassen, als wenn Sie für jeden Teller einzeln wieder das Wasser aufdrehen.

  3. Kühl- und Gefrierschränke
  4. Kühl- und Gefrierschränke sollten nach Möglichkeit an einem kühlen Ort stehen, da sie dann weniger Leistung aufbringen müssen als beispielsweise in direkter Nachbarschaft zu Spülmaschine oder Herd, die einiges an Wärme abgeben. Auch, was die Geräte selbst betrifft, gibt es Möglichkeiten zum Strom Sparen. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Technik so weiterentwickelt, dass Kühl- und Gefrierschränke und Waschmaschinen einen erheblich geringeren Stromverbrauch als früher haben. Daher kann sich die Anschaffung eines neuen Gerätes lohnen, da sich die Anschaffungskosten innerhalb kurzer Zeit amortisieren. Beim Kauf eines Neugerätes sollten Sie auf die Energieklasse achten. Elektrogeräte werden in Energieklassen zwischen A++ und F eingestuft, wobei Geräte der Klasse A++ am wenigsten Energie verbrauchen. Grundsätzlich sollten die Kapazität der Geräte immer ausgeschöpft werden – lassen Sie Waschmaschine und Geschirrspüler also erst dann laufen, wenn sie voll sind. Gefriergeräte sollten darüber hinaus regelmäßig abgetaut werden.

  5. Wäsche
  6. Bei der Wäsche sollten Sie zudem überlegen, ob der Kochwaschgang wirklich vonnöten ist. Für nur leicht verschmutzte Wäsche genügt der Waschgang bei 30° C oder 40° C, der weniger Strom verbraucht als der Kochwaschgang. Auch eine Vorwäsche ist nicht immer notwendig. Wer seine Wäsche darüber hinaus gerne in den Trockner steckt, sollte darauf achten, dass sie vorher möglichst gut geschleudert ist, da das Schleudern weniger Energie verbraucht als das Trocknen.

  7. Herd
  8. Verbraucher, die nicht darum herumkommen, mit einem E-Herd zu kochen – obwohl Gas grundsätzlich günstiger ist – sollten die Resthitze immer möglichst effektiv ausnutzen und bei geschlossenem Deckel kochen.

  9. Heizung
  10. Heizkosten lassen sich durch effektives Lüften reduzieren. Reißen Sie die Fenster lieber mehrmals am Tag für einige Minuten ganz auf, damit die Luft vollständig ausgewechselt wird, als die Fenster ständig nur ein wenig offenzuhalten. Dabei muss die Heizung dann ständig gegen die Frischluft anheizen.

  11. Unterhaltungselektronik
  12. Und last but not least: Unterhaltungselektronik verbraucht für sich betrachtet eher wenig Strom. Dennoch sollte man immer darauf achten, das Gerät ganz auszuschalten und nicht nur in den Standby-Modus zu wechseln, da dieser kontinuierlich Strom braucht.

Durch das Befolgen einiger Stromspartipps im Alltag schonen Sie als Verbraucher nicht nur Ihre Geldbörse, sondern immer auch die Umwelt – damit der alltägliche Luxus auch noch unseren Kindern und Kindeskindern zur Verfügung steht.

Elektrogeräte mit höheren Energieeffizinzklassen helfen beim Strom sparen