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Stromanbieterwechsel zum günstigsten Versorger

Haben Sie sich entschlossen, einen Anbieterwechsel durchzuführen? So geht es weiter:

Ungefähr zwei Wochen, bevor Ihr neuer Anbieter Sie tatsächlich mit Strom versorgt, meldet er sich schriftlich bei Ihnen, um das Datum des Lieferbeginns festzuhalten. An den Leitungen und dem Stromzähler ändert sich nichts, den Besuch eines Technikers braucht der Kunde also nicht einzuplanen. Bei den allermeisten Versorgern können Sie auch den Zählerstand selbst ablesen und teilen ihn Ihrem Anbieter per Post oder online mit, nachdem Sie dazu aufgefordert worden sind.

Der Stromanbieterwechsel hat einen klaren Vorteil im Vergleich zum Wechsel des Telefonanbieters beispielsweise. Sollte der Anbieterwechsel aus welchen Gründen auch immer nicht reibungslos verlaufen, sodass Ihr neuer Anbieter Sie noch nicht beliefert, muss das regionale Netz einspringen. Dies schreibt das Energiewirtschaftsgesetz vor. Der Verbraucher hat also in jedem Fall die Garantie, nicht plötzlich im Dunkeln zu sitzen.

Möglich ist der Stromanbieterwechsel normalerweise erst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit. Falls diese noch nicht abgelaufen ist, ist die Umstellung erst nach Ablauf der Restlaufzeit möglich. Eine Ausnahme hiervon bildet lediglich das sogenannte Sonderkündigungsrecht. Darauf kann der Kunde sich berufen, wenn sein aktueller Versorger den Strompreis erhöht. In dem Fall empfiehlt es sich allerdings, auf Nummer sicher zu gehen, und dem neuen Anbieter eine Kopie der Kündigung zuzusenden. Wenn Sie den Anbieter dagegen regulär nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit wechseln, übernimmt Ihr neuer Anbieter in aller Regel die Kündigung des alten Vertrages. Eine Vollmacht hierzu erteilen Sie ihm mit dem Abschluss des neuen Vertrages. Alle eventuellen Wechselgebühren übernimmt hierbei der neue Anbieter.

Anbieterwechsel vor einem Umzug

In der Regel dauert die Umstellung ca. sechs bis acht Wochen, soviel Zeit sollten Sie also einplanen, bevor Sie Ihren Strom vom neuen Anbieter erhalten. Auch, wenn Sie umziehen, und in der neuen Wohnung den Strom nicht von lokalen Versorger beziehen wollen, sollten Sie sich mindestens sechs Wochen vorher um einen Vertrag kümmern. Sonst werden Sie in Ihrem neuen Heim zunächst vom lokalen Anbieter versorgt und müssen erneut wechseln.

Wenn Sie dagegen nach Ihrem Umzug weiterhin von Ihrem alten Versorger beliefert werden möchten, sollten Sie diesem rechtzeitig Ihre neue Anschrift mitteilen. Zunächst muss dann abgeklärt werden, ob Ihr Versorger Sie auch an Ihrem neuen Wohnort mit Strom versorgen kann. Wenn Sie in Ihrer alten Wohnung einen Vertrag mit dem regionalen Grundversorger hatten, müssen Sie diesen mit zweiwöchiger Frist zum Ende eines Kalendermonats kündigen.

Bei den allermeisten Anbietern können Sie die Vertragsunterlagen ganz einfach online anfordern. Diese werden dann kostenlos per Post zugestellt, so dass der Verbraucher zu Hause in aller Ruhe noch einmal den Vertrag durchlesen und das Kleingedruckte prüfen kann, bevor den Vertrag unterzeichnet. Bei manchen Anbietern, hat der Kunde auch die Möglichkeit, den Vertrag vollständig online abzuschließen. Mit etwas Planung ist der Stromanbieterwechsel also ein unproblematischer Vorgang. Wichtig ist nur, sich rechtzeitig über alle Konditionen zu informieren, damit Sie hinterher tatsächlich gespart haben.